"Aufsteiger"
statements zu den Bildern Eva Pisas:
"Eva Pisa macht in ihrem Werk Unvermutetes sichtbar. Sie wählt Satire und Wortspiele um Gedanken und Gefühle im Bild zu fixieren. Als Ausdrucksmittel dient ihr die
Linie - die Linie als Gedankenspur.
Sie zeichnet damit Motive, die über die Möglichkeiten der Realität hinausgehen - Überraschendes, Verdrehtes, Verstelltes. Sie akzeptiert nicht einfach Althergebrachtes, sondern bringt Witz und Satire in gewohnte Situationen...."
Dr. Gabriela Nagler, Landhausgalerie St. Pölten
"sie ist eine der stillen Künstlerinnen des Landes. So sind auch ihre Mittel leise, dafür umso eindringlicher.
Aber wer sich auf ihre künstlerischen Borheitsakte einlässt, wird nicht nur künstlerischen sondern auch menschlichen Gewinn erfahren..."
Dr. Angelica Bäumer, Zeitschrift Vernissage
"...Eva Pisa Arbeiten.. surreal-witzige Respektlosigkeit: geglückt..."
Wiener Zeitung
"...der Betrachter kann auf zwei Ebenen Zugang zu den satirischen Bildern Eva Pisas finden: einerseits durch den intellektuellen Themenkreis ihres Schaffens, andrerseits durch die emotionale Umsetzung dieser Themen in ihrer unverwechselbaren künstlerischen Handschrift...."
Prof. Franz Kaindl, NÖ Dokumentationszentrum
"...Aufgrund ihrer Aufenthalte in Hawaii befasste sich Eva Pisa in den letzten Jahren zunehmend mit Themen wie Fremdheit bzw. Verankert-sein. Für Eva Pisa können Wurzeln sowohl stabilisieren als auch einengen.
Wer kann für sich die Balance zwischen Stabilität auf der einen Seite und Weiterentwicklung auf der anderen Seite finden? In dem Bild "Wurzelstrauss" verbindet sie künstlerisch die Idee stabiler Bodenhaftung mit den himmelwärts strebenden Beinen ihrer Enkelkinder."
Zeitschrift "Kunststoff", 2010
„Mich interessieren Menschen, ihre Beziehungen zueinander, Beziehungen zu ihren Umgebungen, Räumen; Beeinflussung und Reaktion, Unverständnis, emotionale Verlorenheit, wohlwollende Übereinstimmung für eine kurze Weile, das Eingewoben-sein in ein größeres Netzwerk, die Zwischentöne des Alltagslebens, das Ertragen der eigenen Biografie.
Das Ergebnis meiner jahrzehntelangen Beobachtungen und meiner handwerklichen Fertigkeit bringt das künstlerische Ergebnis auf das Papier. Sowohl für die kleinen Zeichnungen als auch für die größeren Acrylbilder habe ich dafür eine eigenständige Technik entwickelt. Auch die Sprache spielt über die Titel meiner Bilder eine wichtige Rolle: wörtlich Genommenes oder Erfundenes für eigen-artige Wesen und Umstände.“
Statement Eva Pisa für die InBe Galerie, 2011